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blackolive berichtet über die Entwicklung der einzigartigen Frankfurter Skyline

Sie sticht sofort ins Auge! Die Skyline der Stadt Frankfurt ist eines von vielen Alleinstellungsmerkmalen der Bankenmetropole, jedoch ist das wohl das Signifikanteste. Die Frankfurter Skyline ist die einzig zusammenhängende in ganz Deutschland und eine der markantesten in Europa. Wie alles begann und wie es in Zukunft weiter geht, thematisiert blackolive in diesem Artikel.

Um 1960 herum fing die Skyline der Frankfurter Innenstadt an zu wachsen. Von da an nahm der „Höhenflug“ seinen Lauf und es ist bis heute kein Ende in Sicht. Mit der Fertigstellung des Commerzbank Towers im Jahr 1997 entstand mit 259 Metern der bis heute höchste Büroturm Frankfurts und Deutschlands. Auf Basis des aktuellen Hochhausrahmenplans, können noch an 16 möglichen Standorten offiziell Hochhäuser errichtet werden. Ein Hochhausentwicklungsplan befindet sich gerade in der Entwurfsphase zur Fortschreibung mit deren Ergebnis 2021 gerechnet wird. Aktuell sind im gif Gebiet von Frankfurt und Umgebung 33 Hochhäuser im Bau und 37 weitere Häuser in Planung, in denen sowohl Gewerbe- als auch Wohnraum entsteht. Das gif Gebiet ist das durch die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung definierte, zu beobachtende Marktgebiet in Frankfurt und inkludiert neben dem Frankfurter Stadtgebiet Eschborn sowie das Kaiserleigebiet in Offenbach.

„Eines der interessantesten Entwicklungen im Bau ist das FOUR in Frankfurts Innenstadt“, so Oliver Schön, Geschäftsführer bei blackolive. Mit geplanter Fertigstellung aller Gebäude bis 2024/2025 werden sich die vier Tower, in denen sowohl Gewerbe- als auch Wohnraum entstehen wird, ideal in das Skyline-Bild unserer schönen Stadt einfinden. Die vier Hochhäuser werden, mit einer Höhe bis zu 233 Metern, nicht zu übersehen sein.

Der 2019 fertiggestellte Omniturm fügt sich mit einer Höhe von ca. 190 Metern zwischen dem Commerzbank Tower und dem Garden Tower ideal ins Stadtbild ein. Der Omniturm bietet Büro-, Wohn- und öffentliche Fläche und ist damit der erste Turm mit echter Mischnutzung in Deutschland. Ca. 83 % des Gebäudes werden für gewerbliche Büroflächen genutzt. Die restlichen Flächen verteilen sich auf 147 Wohnungen, welche sich auf den Etagen 15 bis 22 befinden und einen öffentlichen Teil.

„Ein weiteres Highlight, bei dem wir uns allerdings noch etwas gedulden müssen, ist der Millennium Tower“, so Oliver Schön. Einst sollte der Wolkenkratzer 369 Meter hoch werden und im Herzen des Europaviertels entstehen. Im Mai 2001 wurde eine Baugenehmigung erteilt, jedoch wurde das Projekt bis dato nie umgesetzt. Anstelle eines großen Wolkenkratzers, werden nun wahrscheinlich zwei Hochhäuser auf dem ca. 8.700 m² großen Millennium Areal entstehen. Der Büroturm, der zusätzlich ein Hotel beinhalten soll, ist nun mit nur noch 260 Metern geplant; der Wohnturm mit ca. 150 Metern. Dies wurde durch neue Bestimmungen des Bebauungsplans ermöglicht. Der Projektentwickler teilte im Januar 2021 mit, dass die Arbeiten der Teilnehmer des Architektenwettbewerbs eingereicht wurden und dass Mitte diesen Jahres mit Ergebnissen zu rechnen ist.

Grundsätzlich sind für den Bau der neuen Tower das Europaviertel und das Bankenviertel der absolute Hot Spot und für Entwickler natürlich am interessantesten. Aufgrund der Beliebtheit der Standorte können dort natürlich die höchsten Mieten verlangt werden. Gegen Ende 2020 lag der Spitzenmietpreis nach blackolive Recherche im Frankfurter Bankenviertel bei 45,00 €/m². Neben den Bürotürmen, die in Frankfurts Innenstadt oder dem Europaviertel in die Höhe ragen, werden auch Wohnhochhäuser immer nachgefragter und bieten die Möglichkeit, mit der Skyline zu verschmelzen.

DATUM:

AUTOR: Franziska Eisel

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